Freitag, 4. Juli 2014

Neues Verfahren zur Brustrekonstruktion mit Eigengewebe von der Oberschenkelinnenseite

PD Dr. Torio und Dr. Braig aus der Klinik für Plastische und Handchirurgie des Universitätsklinikums Freiburg veröffentlichen erstmalig ein neues Verfahren zur Verbesserung der Operationsergebnisse nach einer Brustrekonstruktion mit Eigengewebe aus der Oberschenkelinnenseite (sogenannter freier Gracilis- bzw. TMG-Lappen) im Fachjournal „European Journal of Plastic Surgery“. 

Der freie TMG-Lappen gilt als valides Verfahren in der Brustrekonstruktion. Die besten Ergebnisse werden bei der primären Brustrekonstruktion direkt im Anschluss an eine subkutane oder hautsparende Mastektomie erzielt. Bei der sekundären Brustrekonstruktion, nämlich bei Patientinnen nach erfolgter Brustamputation, die sich für einen Wiederaufbau zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden, sind die Ergebnisse dieses Operationsverfahrens aufgrund der auffälligen Narbenverläufe sowie der unterschiedlichen Hautfarbe suboptimal. Drs. Torio und Braig konnten erstmalig zeigen, dass durch ein zweizeitiges Vorgehen mit zunächst Einlage eines Gewebeexpanders zur Vordehnung der Haut am Brustkorb und späterem Austausch gegen Eigengewebe von der Oberschenkelinnenseite die Nachteile dieses Verfahren umgegangen werden und ästhetisch ansprechendere Rekonstruktionsergebnisse erzielt werden können.  

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