Donnerstag, 7. Februar 2013

Erstmals präzise Messung des Alterungsvorganges der Gesichtsweichteile möglich

Die Alterungsprozesse der Gesichtsweichteile konnten mithilfe einer neuen Forschungsmethode am Universitätsklinikum Freiburg erstmals genau vermessen werden. Dr. Niklas Iblher aus der von Prof. Björn Stark geleiteten Abteilung für Plastische und Handchirurgie hat mittels einer speziellen 3D-Oberflächenkamera die Gesichtsoberflächen von jungen und älteren weiblichen Studienteilnehmerinnen im Submilimeterbereich aufgenommen und vermessen.

Entsprechend einer topographischen Landkarte lassen sich die Veränderungen, die durch Lageveränderung vom Liegen zum Sitzen entstehen, mit den Messverfahren auf einem jungen (rechts) und einem alten (links) Gesicht darstellen.

 

Durch diese Methodik lassen sich die komplexen dreidimensionalen Prozesse der Weichteilveränderung im Gesicht präzise darstellen und quantifizieren. Dies ermöglicht nicht nur eine Beschreibung des Alterungsvorganges und damit auch eine ursächlich darauf abgerichtete Therapie mittels plastisch-ästhetischer Operationsverfahren. Die Verfahren lassen sich auch für wiederherstellende und korrigierende Verfahren der Gesichtschirurgie nutzen. Die Arbeit wurde im renommierten international-führenden Fachjournal Plastic Reconstructive Surgery veröffentlicht.

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