Montag, 10. März 2014

Botox - Auch Begleiterscheinung müssen bedacht werden!

Mimische Falten beruhen teilweise auf der kompensatorischen Überaktivität der Gesichtsmuskulatur. So kommt es mit zunehmendem Alter zu einem Absinken der Brauen. Die Stirnmuskeln wirken dem durch vermehrte Anspannung entgegen. Das läßt wiederum Stirn- und Zornesfalten hervortreten. Lähmt man diese Muskeln durch Botox-Spritzen können diese Falten effektiv vermindert werden.

Eine scheinbar einfache Lösung: aber hat es denn keine Nebenwirkungen? Privatdozent Dr. Niklas Iblher und seine Koautoren untersuchten in einer Doktorarbeit an der Klinik für Plastische Chirurgie des Universitätsklinikums Freiburg die Wirkung von Botox auf die Brauen-Position. Mit komplexen dreidimensionalen fotografischen Vermessungen konnten sie zeigen, daß es in Tat auch zu einem weiteren Absinken der Brauen kommen kann, wenn man die prinzipiell ja sinnvolle Muskelanspannung mit Botox lähmt in ihrem Artikel "Auswirkung von Botolinumtoxin an der Stirn auf die Brauenposition"   in der Fachzeitschrift Journal für ästhetische Chirurgie fand diese Forschung Beachtung.

Die Ergebnisse zeigen, daß ästhetische Behandlungen immer individuell und auf wissenschaftlicher Basis erfolgen sollten. Bei Stirnfalten sollten insbesondere immer auch die Möglichkeit einer endoskopischen Stirnstraffung erwogen werden.

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