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Hallux Valgus-Operation FAQ

Häufige Fragen

In unserer Sprechstunde stellen wir fest, dass viele Patienten vor einer Hallux Valgus ähnliche Fragen beschäftigen. Daher haben wir die häufigsten Punkte, die im Rahmen eines ausführlichen Beratungsgespräches zur Sprache kommen, zu Ihrer Information zusammengestellt.

  1. Wie schnell nach der Operation darf der Fuß wieder belastet werden?

    Der Fuß darf nach der OP in der Regel sofort wieder belastet werden, wenn ein spezieller Schuh mit starrer Sohle getragen wird. Gehstützen sind somit nicht erforderlich.

  2. Was bewirkt / wie wirkt der Spezialschuh?

    Der Schuh hat eine starre Sohle. Das „Abrollen“ mit starken Biegungskräften wird so in der frühen postoperativen Phase verhindert. Dadurch wird der Fuß geschont, ohne dass eine Entlastung durch Gehstützen erfolgen muss.

  3. Wie viel Zeit sollte zwischen den Operationen beider Füße liegen?

    Mindestens drei Monate sollten zwischen den beiden Eingriffen vergehen.

  4. Kann das Überbein auch nach erfolgreicher Operation wieder auftreten?

    Dieser Fall ist sehr unwahrscheinlich.

  5. Darf nach der OP weiterhin das gewohnte Schuhwerk getragen werden?

    Wenn der Spezialschuh mit starrer Sohle nicht mehr erforderlich ist (nach etwa fünf Wochen), können wieder die normalen Schuhe getragen werden.

  6. Wenn nur eine Seite betroffen ist: Was kann man zur Vorbeugung tun, damit der andere Fuß gesund bleibt?

    Zu enge und zu hohe Schuhe gelten als ein Auslöser vom Hallux Valgus und sollten daher so wenig wie möglich getragen werden.

  7. Dürfen nach der Operation auch weiterhin Sportarten wie Joggen, Tanzen etc. ausgeübt werden?

    Ja, Patienten können weiterhin alle gewohnten Sportarten ausüben.

  8. Ist in jedem Falle eine Vollnarkose erforderlich?

    In Absprache mit dem Narkosearzt kann auch eine regionale Betäubung des Unterschenkels ausreichen, manchmal genügt sogar schon ein sogenannter Fußblock. Dabei handelt es sich um eine regionale Betäubung des Fußes, die direkt oberhalb des Sprunggelenks gespritzt wird. Der Patient bleibt dabei wach, der Fuß ist jedoch komplett betäubt.

  9. Was unterscheidet die in der Erich-Lexer-Klinik angewandte OP-Methode von herkömmlichen Varianten?

    Bei dieser Methode wird das Gelenk geschont und erhalten – im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden, bei denen es oft zu einer Beeinträchtigung des Gelenks kommt. So wird die Fehlstellung dauerhaft knöchern korrigiert.

  10. Beseitigt die OP auch den Spreizfuß oder muss hier eine gesonderte Behandlung erfolgen?

    Durch die Achskorrektur bei der Hallux Valgus-OP wird gleichzeitig auch der Spreizfuß verschmälert.