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Alopecia androgenetica

Alopecia androgenetica

Haarverlust im Bereich der Kopfhaut infolge einer polygen erblichen erhöhten Androgenempfindlichkeit der Haarfollikel bzw. Einer Erhöhung des freien Testosterons im Blut;Formen:

1. männlicher Typ Beginn im frühen Erwachsenenalter unter Umständen bereits in der Pubertät( Alopecia praematura) , beidseits frontotemporal ; anfangs schnelle, später verlangsamte Ausdehnung über den Scheitelbereich und Entstehung einer männlichen Glatze (Calvities) mit Aussparung eines hinteren, seitlichen Haarkranzes.

2. weiblicher Typ Beginn später als beim Mann, meist nach dem Klimakterium;
diffuse Lichtung im Scheitelbereich mit Aussparung eines frontalen Haarstreifens. Mehr als die Hälfte der Männer leidet unter erblichem Haarausfall. Die Haarwurzel ist bei dieser Erbanlage so programmiert, daß es bei einem normalen Testosteronspiegel zu Haarausfall und Glatzenbildung kommt. Die Ursache dafür ist nicht das Testosteron selbst, aber sein Produkt Dihydrotestosteron (DHT). Die Haarwurzel wird bei jedem Haarzyklus kleiner und bildet ein dünnes, weniger pigmentiertes Flaumhaar. Schließlich fallen auch diese Haare aus; es bleibt eine kahle Stelle.