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Dermabrasion (Faltenbehandlung)

Häufige Fragen

In unserer Sprechstunde stellen wir fest, dass viele Patientinnen und Patienten vor einer Dermabrasion ähnliche Fragen beschäftigen. Daher haben wir die häufigsten Punkte, die im Rahmen eines ausführlichen Beratungsgespräches zur Sprache kommen, zu Ihrer Information zusammengestellt.

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  1. Ist das Ergebnis von Dauer? Wann wird ein Folgeeingriff notwendig?

    In den allermeisten Fällen führen wir die Dermabrasion bei Lippenfältchen und auch bei Akne durch. Wenn Komplikationen sicher vermieden werden müssen, wird vorsichtigerweise lieber zu wenig als zu viel geschliffen, da eine zu tiefe Abschleifung zu Narbenbildungen oder Pigmentstörungen führen kann. Es ist deshalb nicht ungewöhnlich, dass man nach einem Jahr gezielt eine zweite Abschleifung durchführt.

  2. Kann die Dermabrasion in allen Bereichen des Gesichts angewandt werden?

    Die Dermabrasion bleibt im Wesentlichen der dickeren Haut vorbehalten, also vor allem der Lippen, des Kinns, der Wangen sowie der Stirn. An den Lidern führen wir niemals eine Dermabrasion durch.

  3. Eignet sich eine Dermabrasion auch für andere Körperteile, z. B. die Hände?

    Gelegentlich werden mit der Dermabrasion überschießende Narben, auch außerhalb des Gesichtes, behandelt. Ansonsten beschränkt sich der Anwendungsbereich hauptsächlich auf das Gesicht.

  4. Warum muss für den Eingriff eine Herpes Zoster-Phrophylaxe eingenommen werden und was ist das?

    Nach einer Dermabrasion kann es gelegentlich zu einem lokal begrenzten Herpes kommen – sogar bei Patienten, die noch nie unter Lippenbläschen gelitten haben. Daher erhalten alle Patienten, beginnend am Vortag der Operation, vorbeugend das Medikament Aciclovir in niedriger Dosis, welches einen Herpes sicher verhindert.

  5. Kann durch den Eingriff ein Taubheitsgefühl auf der Haut entstehen?

    Nein, mit einer solchen Nebenwirkung ist nicht zu rechnen.

  6. Kann eine Dermabrasion auch bei unreiner Haut bzw. Akne angewandt werden?

    Bei aktiver Infektion durch Pickel sollte diese Behandlung nicht angewandt werden, sondern es sollte eine entsprechende Vorbehandlung durch unsere Dermatologin erfolgen. Anschließend wird Antibiotika-Creme aufgetragen.