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Schamlippenvergrößerung

Eine Schamlippenvergrößerung bezeichnet eine operative Prozedur zur gezielten Volumenvergrößerung (Augmentation) der äußeren Schamlippen mit einem Auffüllmittel.

Wer eignet sich für eine Schamlippenvergrößerung?

Für eine Schamlippenvergrößerung eignen sich Frauen, deren äußere Schamlippen gering ausgeprägt sind oder altersbedingt erschlafft sind. Oft stören sich Frauen daran, dass die äußeren Schamlippen die inneren nicht mehr vollständig bedecken.

Beratung zur Schamlippenvergrößerung

Im Rahmen des Beratungsgesprächs zu einer Schamlippenvergrößerung werden zunächst Ihre Vorstellungen besprochen und Ihre Fragen ausführlich beantwortet.
Es folgt eine Voruntersuchung der Intimregion, verbunden mit der Anfertigung von Fotos. Anhand des Bildmaterials werden Sie über die einzelnen Aspekte der Operation genauestens aufgeklärt und erfahren, welches Resultat Sie erwarten können.

Operative Durchführung der Schamlippenvergrößerung

Die Schamlippenvergrößerung findet in zwei Schritten statt. Als erstes wird der Patientin unter lokaler Betäubung Körperfett an geeigneten Stellen wie Bauch, Gesäß oder Knie entnommen (Liposuktion). Anschließend spritzt der Arzt das gereinigte Fett direkt in das Hautgewebe (Lipostructure). Die injizierten Fettzellen verbleiben zu 50-70 Prozent im Gewebe, der Rest wird vom Körper abgebaut. Um diesen Verlust aufzufangen, wird von vornherein eine gewisse Überkorrektur vorgenommen.

Nach der Operation

Die Schamlippenvergrößerung gilt als besonders komplikationsarmer Eingriff ohne sichtbare Narben. Für gewöhnlich könne Patientinnen die Klinik eine Stunde nach dem Eingriff wieder verlassen. Die postoperative Schwellung bedarf in der Regel keiner Nachbehandlung. Nach einem Monat ist sie größtenteils abgeklungen.