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Haartransplantation

Bei vielen Formen des Haarausfalls mit Glatzenbildung, die auf medikamentöse Therapie nicht ansprechen, ist es heute mittels modernster Techniken möglich, durch Eigenhaartransplantation die Glatzenbildung zu beseitigen. Die häufigste Form der Haartransplantation ist die Follicular Units Technik (FUT). Ein Follicular Unit enthält ein bis vier Haare mit einem Durchmesser von 0,7-0,9 mm. Pro Behandlung werden bis zu 1.500 dieser Transplantate eingesetzt.

Wer eignet sich für eine Haartransplantation?

Indikationen zur Anwendung von Follicular Units (FU) sind die androgenetische Alopezie, die angeborene Alopezie und vernarbende Alopezie nach Unfällen, Operation und Bestrahlungen sowie Augenbrauenrekonstruktionen.

Die Beratung

Während eines Beratungsgespräches zur Haartransplantation werden zunächst Ihre Vorstellungen und etwaige Bedenken in Ruhe besprochen. Anschließend erfolgt eine Untersuchung Ihrer Kopfhaut und die Anfertigung von Photos, anhand derer die operativen Möglichkeiten erläutert werden.
Wir versuchen, Ihnen eine möglichst genaue Vorstellung davon zu geben, was Sie bei einer Haartransplantation erwarten können. Bei der Einschätzung der Spenderkapazität ist die individuelle Haarsituation ausschlaggebend. Es muß vom denkbar ungünstigsten Verlauf des weiteren Haarausfalles ausgegangen werden. Wichtigste Voraussetzung für eine langfristige erfolgreiche Haartransplantation ist folglich ein konsequentes Behandlungskonzept, das sowohl den allgemeinen Alterungsprozess als auch die individuelle Glatzenbildung berücksichtigt.
Wir transplantieren ausschließlich Follicular Units (FU). Kritische Bereiche sind der Haaransatz oder die hintere Haargrenze. Hier verwenden wir ausschließlich Follicular Units (FU) mit 1 bis 2 Haaren. Die Haare müssen in der von der Natur vorgegebenen Richtung wachsen. Die Dichte darf nicht zu unterschiedlich sein, sondern sollte möglichst homogen sein. Der Haaransatz muß zu den Proportionen von Gesicht, Stirn und Kopfform passen.

Haartransplantation - die Operation

Eine Haartransplantation wird in Lokalbetäubung ambulant durchgeführt. Die Entnahme der Spenderhaut am Hinterkopf erfolgt in örtlicher Betäubung. Die Entnahmestelle wird primär mittels Naht verschlossen. Der am Hinterkopf entnommene Hautstreifen wird vor dem Einsetzen unter dem Lupenmikroskop subtil präpariert. Ziel ist die Gewinnung von sogenannten Follicularen units (FUE) mit ein bis vier Haaren.

Im Anschluß daran wird die Empfangsfläche örtlich betäubt und die Follicular Units (FU) werden in die flächenhaft gesetzten Empfangskanäle eingesetzt. Bei der Haartransplantation kann ein erfahrenes Team bis zu 1.500 Follicular Units (FU) pro Behandlung transplantieren und auch größere Glatzen in zwei bis drei Behandlungen bedecken.

Haartransplantation - nach der Operation

Sie sollten eine bis zwei Wochen Urlaub einplanen und sportliche Aktivitäten für 2 Wochen vermeiden.

Das Ergebnis

Für die meisten Patienten bedeutet eine Haartransplantation eine wichtige Steigerung des Selbstwertgefühls und der eigenen Körperwahrnehmung. Das Ergebnis wird in allen Fällen dauerhaft sein, auch wenn bei jungen Patienten allgemeinen der Alterungsprozeß als auch die individuelle Glatzenbildung berücksichtigt werden müssen.