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Nasenkorrektur (Rhinoplastik)

Nasenkorrektur oder Rhinoplastik bezeichnet eine operative Korrektur der äußeren Nasenform.
Durch eine Nasenkorrektur kann die Größe Ihrer Nase verändert werden, die Form Ihres Nasenrückens und der Nasenspitze angepasst werden. Die Ursachen können angeboren oder infolge eines Unfalles entstanden sein. Atembehinderungen können bei einer Nasenkorrektur ebenfalls mitkorrigiert werden – Form und Funktion bedingen sich in der Plastischen Chirurgie oft gegenseitig. Die Veränderungen nach einer Nasenoperation können nur minimal sein oder auch erheblich – je nach individueller Ausgangslage.

Nasenkorrektur: Illustration der Schnittführung Nase

Das Ziel der ästhetischen Nasenkorrektur ist die Formung einer Nase, welche sich harmonisch in das Gesicht einfügt und "zu Ihnen passt". Gelegentlich kann eine gleichzeitige Korrektur Ihrer Kinnproportion eine sinnvolle Ergänzung darstellen (so genannte Profilplastik)

Nasenkorrektur - wir beraten Sie

Im Rahmen des Beratungsgespräches über eine Nasenkorrektur werden zunächst Ihre Wünsche ausführlich besprochen. Anschließend erfolgen eine genaue Untersuchung des Gesichtes und seiner Gesamtproportionen sowie eine Untersuchung der Nasengänge zur Beurteilung eventueller Ursachen einer Nasenatmungsbehinderung. Es werden Photographien angefertigt, mit deren Hilfe dann die Operationsschritte der Rhinoplastik skizziert und erläutert werden können. Die zur Verfügung stehenden operativen Verfahren zur Nasenkorrektur können dann gemeinsam erörtert werden, inklusive möglicher Probleme und Risiken. Oftmals ist ein zweites Beratungsgespräch sinnvoll. Wir versuchen, Ihnen eine Vorstellung davon zu vermitteln, was Sie erwarten können. Ausmaß und Komplexität des Eingriffes hängen von Ihren individuellen Faktoren ab, hierzu gehören unter anderem die Struktur Ihrer Nasenknochen- und Knorpel, die Dicke der Haut, Ihr Alter und natürlich Ihren Wünschen.

Operative Durchführung der Nasenkorrektur

Eine Nasenkorrektur wird in der Erich-Lexer-Klinik Freiburg meist in Vollnarkose ambulant oder stationär durchgeführt, gelegentlich in örtlicher Betäubung oder Dämmerschlaf - abhängig von der Komplexität des Eingriffes. Zunächst wird meist über einen neuen Schnitt im Bereich des Nasensteges (so genannte „offene Rhinoplastik“) die Haut vom Knochen/Knorpelgerüst der Nase abgehoben und dieses dann geformt. Mit Instrumenten, die speziell für die Nasenkorrektur entwickelt wurden, können bei einer Höckernase das überschüssige Knorpel- und Knochengerüst abgetragen werden. Eine zu lange Nase kann so gekürzt und eine Nasenspitze neu geformt werden. Veränderungen im Bereich der Nasenspitze können durch Knorpeltransplantate von der Nasenscheidewand korrigiert werden. Bei der schiefen Nase werden in der Regel alle Fehlstellungen des Knorpel- und Knochengerüstes gelöst und in die richtige Stellung gebracht. Anschließend werden die Schnitte vernäht und Tamponaden in die Nasenlöcher eingelegt. Zum Schutz und als Kompression gegen Blutergüsse und Schwellungen werden ein Pflasterverband und darüber eine Nasenschiene angelegt.

Nach der Operation

Missempfindungen nach einer Nasenkorrektur sind meist gering. In den ersten Tagen sollten Sie sich allgemein schonen und das Gesicht kühlen. Die Schiene und Fäden werden nach etwa 7 Tagen entfernt. Sport sollte für 4 Wochen vermieden werden.
Die kleinen Blutergüsse sind meist nach einer Woche vollständig verschwunden, danach sind Sie auch wieder "gesellschaftsfähig". Kleine Schwellungen können mehrere Monate anhalten und durch Automassage unter Anleitung gebessert werden. Das Endergebnis ist nach einem halben Jahr zu beurteilen. Eine operative Nasenkorrektur kann bei den geeigneten Patienten und der geeigneten Technik dauerhaft zu einer extrem hohen Zufriedenheit und einer deutlichen Steigerung des Selbstwertgefühls führen.