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Entfernung der Schweißdrüsen & Behandlung der "Hyperhidrosis axillaris"

Viele Menschen leiden unter übermäßiger Schweißproduktion im Bereich der Achseln – der so genannten "Hyperhidrosis axillaris". Die Betroffenen schwitzen dabei unabhängig von Jahres- oder Tageszeit und körperlichen Aktivitäten.

Mittlerweile gibt es relativ schonende Behandlungsverfahren zur Beseitigung dieses lästigen Problems. Eine Möglichkeit bietet die Injektion von Botulinomtoxin, ein Mittel, das aus der Faltenbehandlung gut bekannt ist. Hiermit ist eine mehrmonatige Linderung möglich. Eine dauerhafte Lösung bietet die Schweißdrüsenentfernung (Schweißdrüsenabsaugung), die im Prinzip der Fettabsaugung mit speziellen Kanülen entspricht. Diese Methode ist nur unter den Achseln möglich, nicht an Füßen oder Händen.

Wie funktioniert eine Schweißdrüsenentfernung / Absaugung?

Der Eingriff wird ambulant in örtlicher Betäubung durchgeführt. Über je zwei Minischnitte wird eine spezielle Lösung unter die Haut im behaarten Achselbereich infiltriert, die unter anderem auch das örtliche Betäubungsmittel enthält. Dann werden die Schweißdrüsen mit einer dünnen Spezialkanüle abgesaugt. Anschließend wird für zwei Wochen ein Kompressionsverband angelegt.

Nach der Operation

Die Fäden, mit denen die Minischnitte vernäht wurden, können nach 1 Woche entfernt werden. Einschränkungen bezüglich der Regelung der Körpertemperatur sind nicht zu erwarten. Die entfernten Schweißdrüsen wachsen nicht nach, so dass eine dauerhafte Reduktion der Schweißproduktion zu erwarten ist.

Weitere Informationen zum Thema

Hier finden sie weitere Informationen zum Thema Hyperhidrose.