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Brustverkleinerung Frauen (Mammareduktion)

Die Brustverkleinerung oder "Mammareduktion" bei Frauen bezeichnet eine Operation zur Verkleinerung und gleichzeitigen Straffung großer, hängender Brüste. Eine Brustverkleinerung bewirkt oft eine deutliche Verbesserung von körperlichen Beschwerden und wird auch aus rein kosmetischen Gründen durchgeführt (siehe auch Bruststraffung).
Wissenschaflicher Artikel zum Thema (Fachpresse, Sprache: englisch):
Tissue suction of the male and female breast. (Stark GB, Grandel S, Spilker G.)

Illustration Brustverkleinerung

Wer eignet sich für eine Brustverkleinerung (Mammareduktion)?

Viele Frauen, die den Wunsch nach einer Brustverkleinerung äußern, leiden an Beschwerden im orthopädischen Bereich, wie z.B. Nackensteife oder Halswirbelsäulenprobleme. Schnürfurchen durch den BH oder Hautprobleme in der Unterbrustfalte sind ebenfalls häufig. Übergroße Brüste können Frauen erheblich in ihrer psychischen Entwicklung und der Entfaltung sportlicher Aktivitäten beeinträchtigen.

Brustverkleinerung - Wir beraten Sie

Im Rahmen des Beratungsgespräches über eine Brustverkleinerung werden zunächst Ihre Wünsche und etwaige Bedenken ausführlich besprochen. Anschließend erfolgt eine genaue Untersuchung der Brüste und die Anfertigung von Photographien. Die zur Verfügung stehenden operativen Verfahren zur Mammareduktion können dann gemeinsam erörtert werden, inklusive möglicher Einschränkungen und Risiken. Ab dem 35. Lebensjahr empfehlen wir Ihnen eine Mammographie vor dem Eingriff. Wir versuchen, Ihnen eine Vorstellung davon zu vermitteln, was Sie von einer Brustverkleinerung erwarten können. Dabei spielen Ihre individuelle Ausgangssituation und die Faktoren, die das operative Verfahren beeinflussen – Ihr Alter, die Größe und Form Ihrer Brüste sowie die Beschaffenheit Ihrer Haut – eine entscheidende Rolle.

Operative Durchführung der Mammareduktion

Eine Mammareduktion wird in Vollnarkose durchgeführt und sollte von einem 2-3 tägigen stationären Aufenthalt in der Erich-Lexer-Klinik Freiburg gefolgt sein. Die individuelle Technik der Mammareduktion hängt von der jeweiligen Anatomie und der Größe der Brüste ab. Prinzipiell wird die Haut um die Brustwarze so umschnitten, dass zunächst überschüssige Haut entfernt wird. Anschließend wird im unteren Anteil der Brust die entsprechende Menge Brustdrüsengewebe entfernt. Diese werden feingeweblich untersucht. Daran schließt sich die Formung der neuen Brust, wobei gegebenenfalls die Brustwarze verkleinert und angehoben wird. Meist resultiert eine Narbe um den Warzenvorhof herum und eine kleine senkrechte Narbe von unterhalb des Warzenvorhofes bis in die Unterbrustfalte (so genannte narbensparende Technik). Bei sehr großen Brüsten kann es notwendig sein, eine zusätzliche quere Narbe in der Unterbrustfalte zu schaffen. Die "neue" Brust wird sich kleiner und fester anfühlen sowie höher positioniert sein. Bei dieser narbensparenden Technik wird ein anfangs welliger Narbenverlauf bewußt in Kauf genommen. Dieser verschwindet im allgemeinen nach etwa 3 Monaten. Meist werden zwei Drainagen platziert.

Nach der Brustverkleinerung

Nach der Mammareduktion wird ein formender tape-Verband angelegt, der dann durch einen Stütz-BH für 6 Wochen ersetzt wird. Mit starken Blutergüssen ist nicht zu rechnen, allerdings mit einer mäßigen Schwellung, die im Laufe von mehreren Wochen zurückgeht. Die Fäden werden teilweise nach 7 und komplett nach 14 Tagen entfernt. Sie sollten etwa 2 Wochen Urlaub einplanen und sportliche Aktivitäten für etwa 4 Wochen einschränken.

Das Ergebnis

Durch eine Brustverkleinerung können hervorragende ästhetische Ergebnisse bei deutlich verbessertem Körpergefühl erzielt werden. Während die Besserung der körperlichen Beschwerden permanent sein sollte, wird das kosmetische Resultat nicht ein Leben lang halten - der Einfluss von Schwerkraft, Schwangerschaften, Gewichtsschwankungen und dem natürlichen Altern wird sich gegebenenfalls bemerkbar machen. Die Stillfähigkeit kann beeinträchtigt sein.