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Bruststraffung (Mastopexie)

Die Bruststraffung oder „Mastopexie“ bezeichnet eine Operation zur Straffung und Neuformung erschlaffter oder hängender Brüste. Erschlaffte Brüste können nach Schwangerschaften und nach dem Abstillen auftreten, können aber auch einfach Ausdruck des natürlichen Alterungsprozesses sein. Mit dem allmählichen Elastizitätsverlust der Haut verliert die weibliche Brust oftmals Ihre ursprüngliche Form und beginnt durchzuhängen.

Illustration Bruststraffung - Erich-Lexer-Klinik Freiburg

Wer ist geeignet für eine Bruststraffung?

Die besten Patientinnen für eine Bruststraffung (Mastopexie) sind Frauen mit kleinen, hängenden Brüsten. Natürlich können hängende Brüste jeder Größe angehoben werden, aber das Ergebnis wird bei kleinen Brüsten dauerhafter sein. Bei Frauen mit größeren Brüsten ist oftmals eine Brustverkleinerung in Kombination mit einer Straffung der geeignetere Eingriff (siehe auch unter Mammareduktion). Wenn Ihre Brüste sehr wenig Volumen haben – beispielsweise in Folge einer Schwangerschaft – kann die zusätzliche Verwendung von Brustimplantaten notwendig werden, um mit der Bruststraffung ein ansprechendes Resultat zu erzielen (siehe auch unter Mammaaugmentation).

Beratung zur Bruststraffung

Im Rahmen des Beratungsgespräches über eine Bruststraffung in der Erich-Lexer-Klinik Freiburg werden zunächst Ihre Wünsche und etwaige Bedenken ausführlich besprochen. Anschließend erfolgt eine genaue Untersuchung der Brüste und die Anfertigung von Photographien, mit deren Hilfe dann die Operationsschritte erläutert werden können. Die zur Verfügung stehenden operativen Verfahren können dann gemeinsam erörtert werden, inklusive möglicher Einschränkungen und Risiken.
Wir versuchen, Ihnen eine Vorstellung davon zu vermitteln, was Sie bei der Straffung Ihrer Brust erwarten können. Dabei spielen Ihre individuelle Ausgangssituation und die Faktoren, die das operative Verfahren beeinflussen – Ihr Alter, die Größe und Form Ihrer Brüste, sowie die etwaige Notwendigkeit von Implantaten – eine entscheidende Rolle.

Operative Durchführung der Bruststraffung

Eine Bruststraffung wird meist in Vollnarkose durchgeführt und kann auch ambulant erfolgen. Die individuelle Technik samt Schnittführung hängt von der jeweiligen Anatomie und dem Ausmaß "des Hängens" ab. Prinzipiell wird die Haut um die Brustwarze so umschnitten, dass überschüssige Haut entfernt und dabei die Brustwarze angehoben wird. Meist resultiert eine Narbe um den Warzenvorhof herum und eine kleine senkrechte Narbe von unterhalb des Warzenvorhofes bis in die Unterbrustfalte (so genannte narbensparende Technik). Die "neue" Brust wird sich fester anfühlen und höher positioniert sein. Größten Wert durch exakte Nahttechnik wird auf möglichst unauffällige Narben gelegt. Dennoch hinterlässt eine Bruststraffung unvermeidbar Narben, die jedoch mit Bikini oder BH unsichtbar sind. Bei Patientinnen mit sehr kleinen Brüsten, die nur gering hängen, kann unter Umständen eine Technik mit noch kleineren Schnitten nur am Rande des Warzenvorhofes gewählt werden. Ob Drainagen platziert werden, hängt vom Ausmaß des Eingriffes ab.

Nach der Bruststraffung

Nach dem Eingriff wird ein formender tape-Verband angelegt, der dann durch einen Stütz-BH für 4 Wochen ersetzt wird. Mit starken Blutergüssen ist nicht zu rechnen, allerdings mit einer mäßigen Schwellung, die im Laufe von mehreren Wochen zurückgeht. Die Fäden werden teilweise nach 7 und komplett nach 14 Tagen entfernt. Sie sollten etwa 2 Wochen Urlaub einplanen und sportliche Aktivitäten für etwa 4 Wochen einschränken.

Das Ergebnis

Durch eine Bruststraffung können unsere Fachärzte in Freiburg hervorragende ästhetische Ergebnisse bei Frauen mit erschlafften Brüsten erzielen. Die im Rahmen der narbensparenden Technik bewußt in Kauf genommenen, gekräuselten Narben verschwinden im allgemeinen nach einigen Monaten. Sie sollten darüber informiert sein, dass das Ergebnis nach einer Bruststraffung nicht ein Leben lang hält - der Einfluss von Schwerkraft, Schwangerschaften, Gewichtsschwankungen und dem natürlichen Altern wird sich gegebenenfalls bemerkbar machen. Frauen, bei denen zusätzlich zur Bruststraffung Implantate eingebracht wurden, werden die Ergebnisse häufiger als dauerhaft empfinden.